Was ist das Leben? Gefühle, Liebe, Trauer, Schmerz, Glück, Abenteuer? Ein großes Schauspiel der Kreativität. Ein ewiges auf und ab und hin und her. Jedem Moment könnte es zu Ende sein. Nie weiß man was kommt, was passiert oder woran man wirklich ist. Logische Herangehensweisen, Orakeln, Ablenkung oder Planung sind witzige Erfindungen eines unterdrückten Geistes. Wir sind so groß und weit. Keiner sieht es und alle wissen es. So natürlich wie Feuer und Wasser. Es stellt keiner in Frage. Warum, Wozu, Weshalb? Lebenslust und Neugier. Respekt und Hingabe. So viele Worte und so viele Taten. Täglich. Jährlich. Seit Jahrtausenden. Ein wankendes Boot auf den Wellen der Schmerzen, unterm Himmel der Liebe. Spiritualität. Spirit in Dualität. Ein Göttliches gefangen am Scheideweg ohne die Möglichkeit sich für eine Richtung zu entscheiden. Zerreissend und Verschmelzend. Gefühle sind unsere Sprache, doch wer spricht sie noch? Kühl, Blau und Metallisch klingt die Umgebung in meinen Ohren. Es riecht nach Rost und Kälte. Doch mein Herz spürt Blumen, Unschuld und Lebendigkeit. Es ist so konfus. Ein Wirbelsturm der sich selbst nutzt um sich im Kreis zu drehen. Vergessene Bibliotheken an Wissen deren Türen immer offen stehen. Kaputte Rücken und immer weiter beschweren wir uns. Worüber? Wozu? Für wen? Am Ende sind wir doch nur der Anfang eines neuen Endes. Ein Augenschlag im Raum der Existenz.

Nichts ist ernst und nichts ist persönlich. Kein Körper und keine Emotion kann unserem wahren Wesen nahe kommen. Wasserfälle stürzen hinab, treiben hinauf, stürzen hinab. Kreisläufe über Kreisläufe. Beginnend in einem Kreißsaal. Von einer Welt in die Andere. Durchwegs, ohne Übergang, ohne Vorwarnung. Einfach so, weil es so passieren will. Lache mehr mein Kind. Lass die Tränen fließen wann immer du kannst. Umarme alles was du liebst und schrei dir den Schmerz von der Seele. Sei mutig und liebevoll. Stehe zu dir selbst und halte dich fest im arm. Du musst nichts verstehen oder ergründen. Strebe einfach nur die Wahrheit an und erlaube dir den Preis zu empfangen. Erkenntnisse und Glückseligkeit. Teilbar für die Ewigkeit. Und wenn alles furchtbar scheint und es keinen Ausweg gibt dann sei dir Gewiss dass dies noch nicht das Ende ist. Am Ende ist immer alles gut. Hab Zuversicht und nimm Rücksicht. Doch hüte dich vor Vorsicht und Plänen der Angst. Jede Frucht braucht einen fruchtbaren Boden. Was du hast bist du selbst. Du brauchst nicht mehr. Suche nicht nach diesem und jenem, denn dann verschwendest du die Zeit um deine eigene Schönheit zu erkennen. Nur wenn du diese Schönheit begreifst, wirst du finden, was du nie gesucht hast. Nicht im Spiegel und nicht im Warenhaus. Nicht in Anderen und nicht in Handlungen. Sondern in der Stille, die voller Stimmen ist. Höre hin. Lausche und Entspanne. Und dann verschenk dein Glück – einfach so, weil du es kannst. Begehr die Welt und Verehr die Natur. Denn alles das bist auch nur du. 

Bildrechte: pexels.com

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6. Juli 2019

Kommentare

Ja, so viele Gedanken, die ich auch kenne.
Es steht dahinter die Frage, Wer bin ich eigentlich ?
Was ist das Leben an sich?
Was für Wunder in der Natur und welche Schönheit, Ordnung und Harmonie.
Und unser Körper tut Abläufe, ohne unser Wissen.
Aber gut, wenigstens darüber mal nachzudenken.
Auch, mehr erfahren zu wollen.
Herzlichen Gruß, Regina

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