Als ich begann meine Fähigkeiten zu erkennen und diese besser erlernte, indem ich mich diesen Hingab und vor allem dem Gegenüber bedingungslos gab, erlebte ich folgendes:

Ich durfte einer zerbrochenen Seele (Das war die Wahrnehmung des Menschen; deren Worte mir gegenüber) dabei helfen wieder heil zu werden. Ich durfte dieses Wesen begleiten und mit meiner Liebe und Kraft unterstützen. Ich lernte nicht nur wie man “heilt”, sondern auch was Energien sind und wie der Mensch energetisch aufgebaut ist. Ich konnte erfahren was einzelne Buchstaben, Farben und Klänge – was im Grunde alles das gleiche ist -> Frequenz – bewirkt. Es kostete mich keine Kraft; ich verstand, dass es so etwas wie Energie-Diebstahl nicht gab. Und so wurde der Zustand dieser lichten Seele immer besser und diese wurde wieder ganz heil. Es gab ein Treffen und Dank. Es floss Liebe und Achtung.

An diesem Punkt kam aber eine Wendung. Dieses Wesen, so kam es mir vor, konnte bzw. wollte nicht ohne die Unterstützung von mir. Dieser Mensch gab die Verantwortung an mich ab – so wie ich die Verantwortung heil zu sein auf diese Person projizierte – und ich übernahm es, da ich dachte es gehöre zur Pflicht als “Helfender”.

Jedoch kam auch schnell die Erkenntnis und das intuitive Gefühl des “ich werde hier ausgenutzt”. Das führte mich dazu, es genauer zu betrachten. War dies alles – obwohl es natürlich hilfreich für beide Seiten war – nur eine egoistische Handlung bzw. Befriedigung verschiedener Aspekten / auf beiden Seiten? Ich nahm mir viel Zeit dies zu verstehen, doch kam nicht zur Lösung. Allerdings ließ diese nicht lange auf sich warten, denn so ist das Leben nun mal. Es gibt uns immer das Richtige, den richtigen Impuls, einen kleinen “Schlag” um es doch letztendlich zu verstehen.

// Je nachdem wie die Leid-Grenze des Individuum’s angelegt ist. //

Als ein wenig mehr Distanz zu dieser liebevollen Seele entstand und ich mich wieder nur für mich verantwortlich fühlte – daher rührte nämlich dieses ganze Thema: Verantwortung – kamen immer mehr “gehässige” (aus meiner Wahrnehmung) Anmerkungen bis schlussendlich – wobei ich die Augenhöhe versuchte zu wahren – der Satz viel: “Ich habe dich durchschaut. Du bist nichts weiter als ein Opportunist.”

-> “im allgemeinen Sprachgebrauch eine Person, die zweckmäßig handelt, um sich der jeweiligen Lage anzupassen und einen Vorteil daraus zu ziehen. Opportunismus wird häufig mit politischem und sozialem Bezug als grundsatz- oder charakterloses Verhalten beschrieben.”

Das traf mich hart! Obwohl ich doch nichts erwartete und mit all meinen Sinnen die Bedingungslosigkeit und das Nicht-Verlangen in dieser 6-Monatige Heil-Begleitung legte, wurde mir bewusst, dass ich mein EGO doch irgendwo mit in diese feine Lehre mit hineinzog. Es schmerzte mich sehr und hat mich sehr lange innerlich verfolgt. Ich fühlte mich gekränkt, ausgenutzt und belogen. Und natürlich habe ich erkannt um was es ging – doch der Schmerz blieb nicht aus.

Schlussendlich wurde ich nach dieser Betitelung blockiert und aus der Kommunikation dieser Person geblockt. Hat das was mit mir zu tun? Was hat es mit mir zu tun? Was hab ich falsch gemacht? Darf man nicht jedem helfen? Wen darf man helfen?… Sehr viele Fragen, keine Möglichkeit um es klären. Die Antwort habe ich mir aber schon von Anfang an gegeben und es war die Lehre die ich nun daraus ziehen durfte.

Es ging um Verantwortung, Bedingungslosigkeit und Mitgefühl. Ich habe Verantwortung für diese Person übernommen und die Möglichkeit des Schicksal unterbrochen. Ich habe das bedingungslose an eine Bedingung geknüpft, nämlich das dieser Mensch wieder “heil” wird. Dadurch habe ich un(ter)bewusst impliziert dass eine Krankheit, ein “nicht-Heil” sein, existiert. Ich gab mich hin und fühlte mit, doch relativierte die Gefühle des Gegenübers, weil es mir in der damaligen Position garnicht möglich war – ohne die Verbindung zu meinem Selbst – das Gegenüber wahrzunehmen.

Und ja so bin ich nun in Demut und bin sehr #dankbar über diese Erfahrung. Ich möchte sie mit euch teilen, denn ich denke es befinden sich viele Weisheiten, Erinnerungen und Impulse darin.
Ich vergebe mir und Dir, denn das ist alles was mein Herz will.

Ich war ein Opportunist – so wie die Person [Identifikation ohne Selbst] eine war. Selbsterkenntnis auf beiden Seiten. Spannung, Explosion.

Jetzt im Nachhinein, mit einer breiteren/weiteren Sicht auf die Dinge, muss ich grinsen und finde gefallen an dieser spirituellen Geschichte meines Lebens. Denn wer handelt ohne Zweck auf dieser Welt? Gibt es überhaupt eine Nicht-Opportunistische Lebensweise? Selbst wenn man diese anwendet und lebt würde man doch einen Zweck ausüben, um daraus einen Vorteil zu erschaffen. Es ist eine Paradoxon, welches wohl nur “triggert” und kreiert wurde, um mich daran zu erinnern, dass die EGO/Verstandes-Ebene nicht fähig ist, Wesen, holistisch und nachhaltig, zu helfen.

Diese Verbindung kann nur rein und bedingungslos sein, wenn sie über Herz, durch die Liebe, vom SELBST kommt. Denn nur dort, jenseits der Dualität und Polarität, Gedanken und Imaginationen, kann etwas existieren, was so etwas wie “Heilung” vollbringen kann, ohne in die natürlichen Strukturen einzugreifen.

Ich danke Dir für das Lesen & deine Zeit
Liebe soll dich erfüllen und dir deinen Weg weisen 

Von Herzen

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22. Januar 2018

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