Es gibt ein lachendes Paradoxon in ALL dem. Denn, du bist bereits alles, oder bist du nur halb? Der Weg ist das Ziel, so sagt man. Ja, das stimmt – oder? Der Weg ist das Ziel, aber eben nicht “den Weg gehen führt zum Ziel”. Diese Idee bringt dich nicht zum Ziel, denn es gibt kein Ziel – Wozu denn auch, wenn alles schon “ist”? So wie ich, vor einiger Zeit schrieb: “Das Ziel ist im weeeg!” – kurz gesagt: das Ziel steht da und lässt uns nicht erleben. Wozu Ziele haben, wenn du doch schon, seit Anfang an, wirklich(t) bist? Dein Ziel ist dir sowie nie wirklich bewusst, da es sich ergibt aus dem Erleben selbst – Ewige Bewegung. Du erfährst dich im WIRken, indem du deine Wirklichkeit (er)lebst – nicht im Tun, sondern durch deine pure Existenz. Exit the Tent. Raus aus der Höhle der vorgegaukelten Unwissenheit. Und auch wenn du diese Wirklichkeit nie fassen kannst, weil sie immer einen Moment weit (im) weg bleibt, wirst du dich, dein Wirken, in der Verwirklichung deiner Selbst ergründen – indem du den Weg erlebst. Durch das Leben deiner Lebendigkeit – wie auch immer diese aussieht oder sich zeigen will. Verstehen kann man das nicht, aber empfinden kann man es; und findet, vielleicht, dadurch die unergründliche Sehnsucht – wie sie sich im Kreis dreht, um sich selbst zu sehen.
 
TALIS <3

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15. Mai 2019

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