Das Leben & Das Lieben ohne Erwartungen.
Denn wer will schon auf das Leben oder das Lieben warten.

Wie fühlt es sich an ohne Erwartungen und ohne Ab-Hängig-Keiten, ohne Sorgen und ohne Morgen, im Jetzt zu leben und zu lieben?

Natürlich kann ich hier nur im begrenzten Rahmen meiner eigenen Wahrnehmung berichten, doch ich denke es wird inspirieren und auch diesen Abschnitt, diese Perspektive, schmackhaft machen – wie ein köstliches Gericht beim Lieblingsrestaurant, von dem man seinem besten Freund erzählt.

Man begegnet dem Gegenüber mit einer Achtsamkeit, einer sehr respektvollen und wundervollen Ausstrahlung, welche in jeder Hinsicht, in jedem Moment – immer während; also ewig – vom Gegenüber entgegen kommt – ohne, dass es gegen etwas ist, sondern als ganz simple Resonanzfunktion. Wenn wir ohne die Erwartung/en an das Lieben und an das Leben des Gegenübers – was ja nichts weiter als das eigene “Ich” in einem anderen Avatar ist – rangehen, dann sind wir in einer art Parallelwelt. Sie ist eingebettet in diese Welt, welche wir Realität nennen, es ist jedoch dennoch eine ganz andere Realität, wenn nicht sogar – das wage ich nun zu behaupten – die Wirklichkeit. Denn im Jetzt, im Moment, wirkt ja nur das was gerade Licht-Ist, was Hell ist, was Schönheit erkennen lässt, was uns aufblühen lässt und was uns „Das” gibt nachdem wir uns sehn(t)en, obwohl wir nicht einmal wussten dass es „Das“ gibt, nachdem wir uns sehn(t)en.

Ohne die Erwartung/en fällt man in ein „Nichts”, das so unendlich weit ausgefüllt ist, von wundervollen und wundersamen Dingen, dass man schier nicht glauben mag wo man sich da befindet. Und mir ist wohl bekannt dass es Theoreme, Prinzipien und Konzepte zu Dualseelen, Twin-Flames, karmische Liebe, etc. gibt. Und ich denke, dass dieses „Gefühl“, was ich erleben darf und erleben durfte, dieses Sein, dieser Aspekt des Sein, dieser Aspekt meines Selbst, wohl in diesen Kategorien – wenn man so mag – liegen könnte.

Dadurch ist es natürlich nicht unbedingt einfach das Ganze in Worte wiederzugeben, da Gefühle an sich einen großen Ablauf von Mechanismen brauchen um überhaupt erst über die Muskelfunktion der Finger/Zunge zu Worten zu werden – die dann durch unser Erfahrungsspeicher intepretiert werden. Dennoch versuche ich es, mit den uns bekannten Worten, es so zu verpacken, dass es für den Verstand wohlschmeckend ist und für das Herz nährend.

Die Liebe, die entsteht, wenn zwei Menschen ohne Erwartungen aufeinander treffen – Das Leben das entsteht, wenn man ohne Erwartungen das Leben annimmt – Ist wie eine Reise in ein unbekanntes Land. Jedoch mit einem kleinen aber feinen Schimmer am Horizont, der kleine Bilder, feine Bilder, von den Momenten, die „dann“ kommen, als Vorschau zeigt. Es ist ein wirklich sehr sehr feiner Schlier, wie bei Seifenblasen, die im Wind wehen, wenn die Sonne darauf scheint – diese bunten Farben – der dann vom Gefühl her erkennen lässt auf was es hinaus läuft – als Anhaltspunkt, als Anker, um zu wissen, dass man garnicht fällt, sondern dass man nur in sich geht – und dort sogar mal den Besen in die Hand nimmt und in-sich-kehrt…

Es ist ein tobendes Auf und Ab, denn jeder Widerstand hält auf vom Sein. Denn ich komme durch den Widerstand ins Stehen – in die Starre. Und wenn ich starr bin, dann wird das Wasser, was ich bin, zu Eis. Und wenn das Wasser, was ich bin, zu Eis geworden ist, durch die Starre – durch den Widerstand – dann tun die Dinge weh. Dann sind wir in dieser Starre um die Dinge zu beobachten. Um die Dinge wahr zu nehmen – also wir nehmen sie für wahr an. Um dann aus dieser Warh-Nehmung eine Erkenntnis zu ziehen, eine Lektion. Und wiederum aus dieser dann – aus dieser Wirkung – Eine Wirklichkeit zu erschaffen.

Es ist außerdem ein stetiger Wandel von Energien, auf allen Ebenen. Ob das nun geistig, körperlich oder seelisch ist. Es werden alle Aspekte des Wahrnehmenden angesprochen und auch ausgedrückt. Ohne Angst, nur aus purer Liebe. Daher gibt es auch keine Missverständnisse – Also man vermisst nicht das Verständnis des Gegenübers, sondern es ist eine völlige Hingabe an sich selbst und dadurch auch an das Gegenüber. Und ich denke, fühle und spüre das dies dem wahren Leben und Lieben sehr nahe kommt.

Es bringt einen in so umwerfende Situationen, dass man nicht mal mehr vermag zu sprechen. Es bringt einen so in die Ruhe, so in die Stille und so in das Nichts – von einem Moment in den Anderen – dass man nicht mehr weiß was passiert(e). Es kann einen erschlagen – aber nicht durch Gewalt oder durch Schmerzen – sondern einfach schier durch die Schönheit und durch die immense Potenzialentwicklung… das ist in Worten einfach nicht be-schreibbar.

Natürlich gibt es nun Menschen, die – da gehörte ich auch dazu – sagen „Erwartungen” an sich gibt es ja in dem Sinn ja immer. Denn eine Erwartung ist eine Art Zweck, eine art Sehnsucht und/oder eine art Wunsch, die man projiziert auf jemand. Ja, das mag sein, solange wir im Verstand sind bzw. solange wir nicht alle Ebenen des Seins integriert haben. Damit meine ich zum Beispiel Herz, Verstand, Bauchgefühl. Wenn wir auf allen Eben aktiv sind, ist Erwartungfreiheit und Bedingungsfreiheit gegeben! Und dadurch sind diese „karmischen“ Strukturen, oder Emotionalkörper-Erinnerungen – die durch Erfahrungen, die wir hatten, noch immer als Schockzustand, also noch als Starre, in uns und um uns fest stehen/hängen – in einer Geschwindigkeit (auf)lösbar, die sonst Jahre bräuchten – wenn nicht sogar Leben… Ich spreche hier von Geschwindigkeiten die Stunden wie Jahre vorkommen lassen. Eine komplette „alte“ Beziehung mal schnell nebenbei beim Mittagessen durchlebt.

Natürlich ist dies für den körperlichen Aspekt, aus meiner Erfahrung her, sehr anstrengend (oder kann anstrengend sein), sodass man oft plötzlich einfach sehr müde wird/ist. Wenn man diesem Gefühl nachgeht – was ich empfehlen kann – wird man innerhalb von Sekunden in den Tiefschlaf fallen und nach wenigen Minuten wieder völlig frisch aufwachen. Man fühlt sich beinahe wie neugeboren. Man könnte es als eine „neue“ Wahrnehmung oder Bewusstseinserweiterung beschreiben – Farben sind heller, Töne sind feiner, man bekommt ein viel sensibleres Naturempfinden, man spürt das Gegenüber nun noch tiefer, feiner und noch vollkommener und wieder kommt es zu einem Punkt, wo man diese Schönheit in der völligen Pracht erkennt, annimmt und wahrnimmt.

Außerdem katapultiert man sich immer näher an einen Punkt wo „Danke“, „Bitte“, „Mein“ und „Dein“ absolut hinfällig werden. Es geht nicht mehr darum den Anderen zu sagen „Hey, du bist so schön“, „Danke dafür“, etc pp. sondern es geht nur noch um das Handeln – welches aber nicht mehr aus Lust oder Trieben entspringt (gesteuert wird), sondern einfach nur aus purer Dankbarkeit heraus; aus purer Hingabe des göttlichen, wunderschönes Seins…

Und… das würde ich dir echt gerne nahe legen.
Ich möchte dir das gerne jetzt und hier, durch diesen Text, zwischen den Zeilen, auf einem goldenen Tablett anbieten. Dass du diese Erkenntnis & Erfahrung mit voller Selbstverantwortung, Integrität und deinem authentischem Sein annimmst und erLebst.

Ich wünsche es dir von Herzen – Viel Freude damit.


Lyrische, bildliche Aktivierung der Entfaltung:

Singender blauer Vogel
gebärest deine Töne durch uns.
Die Morgenröte erklingt am Abendhimmel
und 2 pure Flüsse des Erkennens erwachen.
Eine Vielfalt faltet die Flüssigkeiten zu Feuer
damit die omnipräsente Pracht innerlich erstrahlt.
Grenzen werden Linien auf denen balanciert wird
Graziöse Sprünge über Hürden – Wildes Schwingen über Berge.
Maßlosigkeit im gleichgültigem Treiben der Lebensvase
schenkt dir eine ein, damit du dich labst am Liebeswein.
Glühendes Eis bricht und lässt los – lässt herein
Zur Oper der singenden blauen Vögel.

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18. März 2018

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